
2. Juli 2026
Hamburg
Am 02. Juli fand die Hamburger Zinsrunde im Hause der ARAMEA Asset Management AG in zentraler Lage im Herzen von Hamburg statt - direkt neben dem Rathaus und nur wenige Schritte vom Jungfernstieg entfernt.
Hier finden Sie die Präsentationen der Zinsrunde Hamburg 2026, die ausschließlich für qualifizierte Investoren bestimmt sind. Durch das Klicken auf das Download-Symbol bestätigen und erkennen Sie an, dass Sie als qualifizierter Investor im Sinne der Gesetze handeln.
Hamburger Zinsrunde 2026:
Geopolitik, KI und neue Investmentstrategien
Geopolitische Herausforderungen, innovative Investmentstrategien, künstliche Intelligenz, Gold- und Mikrofinanzinvestments sowie neue Ansätze für Finanzierung und Portfoliokonstruktion standen im Mittelpunkt der Hamburger Zinsrunde am 2. Juli 2026. Dr. Heinrich Wohlfart und Paul Weßling führten durch einen Nachmittag mit fundierten Fachvorträgen und intensivem Austausch unter institutionellen Investoren. Das durchweg positive Feedback der Teilnehmer bestätigte erneut den hohen fachlichen Stellenwert der Veranstaltungsreihe. Ein besonderer Dank gilt den sechs Partnerunternehmen, die mit ihren fundierten Fachvorträgen maßgeblich zum Gelingen der Hamburger Zinsrunde beigetragen haben. Geopolitische Herausforderungen, innovative Investmentstrategien, künstliche Intelligenz, Gold- und Mikrofinanzinvestments sowie neue Ansätze für Finanzierung und Portfoliokonstruktion standen im Mittelpunkt der Hamburger Zinsrunde am 2. Juli 2026. Dr. Heinrich Wohlfart und Paul Weßling führten durch einen Nachmittag mit fundierten Fachvorträgen und intensivem Austausch unter institutionellen Investoren. Das durchweg positive Feedback der Teilnehmer bestätigte erneut den hohen fachlichen Stellenwert der Veranstaltungsreihe. Ein besonderer Dank gilt den sechs Partnerunternehmen, die mit ihren fundierten Fachvorträgen maßgeblich zum Gelingen der Hamburger Zinsrunde beigetragen haben.
Geopolitische Risiken verändern den Blick der Zentralbanken
Felix Herrmann, CFA und Chefvolkswirt der Aramea Asset Management AG, legte dar, dass Zentralbanken Angebotsschocks für gewöhnlich ausblenden. Nimmt deren Häufigkeit jedoch zu und ist die Erinnerung der Marktteilnehmer an die Phase hoher Inflation noch sehr präsent, stellt sich die Frage, ob geldpolitische Entscheidungen weiterhin nach den klassischen Lehrbuchvorgaben getroffen werden können. Gleichzeitig zeigte Felix Herrmann auf, dass geopolitische Schocks zwar zu erheblichen Marktverwerfungen führen, sich daraus bei ungerechtfertigten Preisverzerrungen jedoch auch attraktive Chancen für Investoren ergeben können.
Flexibilität als Erfolgsfaktor im Rentenmanagement
Sven Pfeil, Vorstand der Aramea Asset Management AG, hob hervor, dass die hohe Flexibilität des Fonds und die breite Diversifikation maßgeblich dazu beigetragen haben, die Herausforderungen der Iran-Krise erfolgreich zu bewältigen. Darüber hinaus erläuterte er den Investmentprozess des Fonds und die Gründe für den im Jahr 2026 starken Fokus auf Emerging-Markets-Anleihen und Wandelanleihen. Auch die Chancen von Nachranganleihen im aktuellen Marktumfeld waren ein wesentlicher Bestandteil seines Vortrags.
„Gold neu gedacht – Planbare Erträge aus der Volatilitätsprämie“
lautete das Thema von Dr. Ralf Seiz und Julian Wössner von der Finreon AG. In ihrem Fachvortrag erläuterten die beiden Referenten, wie sich Anleger die Eigenschaften von Gold systematisch zu Nutze machen können, um Einkommen aus einer Assetklasse zu generieren, welche bis anhin keinerlei Erträge abwarf. Durch Ausnützen struktureller Differenzen zwischen der erwarteten und realisierten Schwankung des Goldpreises erwirtschaftet die vorgestellte Strategie ein planbares Prämieneinkommen. Darüber hinaus haben die Spezialisten des HSG Spin-Offs ein ausgeklügeltes Risikomanagement implementiert, welches die Wertverluste der Strategie auch bei grossen Bewegungen des Goldpreises reduziert. Umgesetzt in einem täglich liquiden Fonds liefert Finreon Golden Income einen effizienten Portfoliobaustein, der die Safe Haven Eigenschaften des Goldes erbt und gleichzeitig unkorrelierte Erträge im Gesamtportfoliokontext verspricht. In Zeiten sinkender Diversifikation von Aktien und Renten eine spannende Ergänzung für viele Portfolios.
Schichten statt Mischen
Lutz Klaus, CIO der Tungsten Capital Management GmbH, stellte das Konzept des Return Stacking als Weiterentwicklung der klassischen Portfoliokonstruktion vor. Unter dem Leitsatz „Schichten statt Mischen“ erläuterte er, wie sich durch den gezielten Einsatz von Derivaten die Kapitaleffizienz massiv steigern lässt. Anstatt Kapital umzuschichten, ermöglicht diese Methode das „Stapeln“ unkorrelierter Renditequellen wie Trend-Following, Carry-Strategien und einer Tail Risk Protection auf ein Beta-Fundament. Der Referent verdeutlichte pointiert, dass der Verzicht auf Return Stacking angesichts korrelierter Märkte einer „unterlassenen Hilfeleistung an der Portfoliorendite“ gleichkomme. Zudem zeigte er auf, dass gezielte Hebelwirkung dabei nicht der Spekulation, sondern der Optimierung des Sharpe-Ratios dient. Der Beitrag vermittelte einen fundierten Ansatz für effizientere Portfolios mit höherer Kapitaleffizienz, ohne die Risikokontrolle aufzugeben.
Tabus oder ungenutzte Spielräume
Joachim Silberbach, Geschäftsführer der F1 Finanz GmbH, zeigte auf, dass Fremdkapital im Sicherungsvermögen nicht grundsätzlich als Tabu betrachtet werden sollte, sondern unter bestimmten Voraussetzungen ein sinnvolles Instrument der Finanzsteuerung sein kann. Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die Herausforderungen steigender Zins- und Refinanzierungskosten, der wachsende Kapitalbedarf infolge von ESG-Anforderungen sowie die Auswirkungen der AnlV-Reform 2025 auf institutionelle Investoren. Anhand praxisnaher Beispiele erläuterte Joachim Silberbach, wie eine vorausschauende Strukturierung von Finanzierungs- und Refinanzierungslösungen dazu beitragen kann, auch in anspruchsvollen Marktphasen Handlungsspielräume zu erhalten und Risiken frühzeitig zu begegnen.
Die neuen Technologieführer – wie KI Branchengrenzen auflöst
Luca Maresca, Director Institutional Clients bei BIT Capital GmbH, stellte eine zentrale These in den Raum: Technologie ist kein Sektor — Technologie ist ein Wettbewerbsvorteil. Er erläuterte, warum die eigentlichen Gewinner des KI-Zeitalters nicht zwingend im klassischen Technologiesektor zu finden sind, sondern überall dort entstehen, wo Unternehmen künstliche Intelligenz nutzen, um Margen zu stärken und nachhaltige Wettbewerbsvorteile aufzubauen. BIT Capital verfolgt dabei einen sektorübergreifenden Investmentansatz mit Fokus auf Technologieführer sowie Unternehmen aus den Bereichen KI-Infrastruktur und Halbleiter. Als Fundament dient ein proprietärer Ansatz, der klassische Fundamentalanalyse mit alternativen Daten verbindet.
Mikrofinanz: Diversifikation, Resilienz und Zugang zu Wachstumsmärkten
Steffen Klawitter und Yann Gröger von der BlueOrchard Finance Ltd. erläuterten die Bedeutung von Mikrofinanz als Diversifikationsbaustein für institutionelle Portfolios. Aufgrund der historisch geringen Korrelation zu traditionellen Anlageklassen könne Mikrofinanz zur Stabilisierung von Portfolios beitragen und sich zugleich durch eine hohe Resilienz in Krisenzeiten sowie historisch niedrige Ausfallraten auszeichnen. Darüber hinaus zeigten die Referenten auf, wie die Finanzierung von Mikro-, Klein- und Mittelunternehmen Investoren einen Zugang zur Realwirtschaft in Wachstums- und Schwellenländern eröffnet. Entscheidend seien dabei eine langjährige Investmenterfahrung, lokale Präsenz sowie ein strukturierter Investmentprozess, der finanzielle Aspekte mit einer umfassenden ESG- und Impact-Due-Diligence verbindet.
Den gelungenen Abschluss bildete eine Barkassenrundfahrt durch den Hamburger Hafen. Die Fahrt entlang der historischen Speicherstadt und der beeindruckenden Hafenanlagen bot den Teilnehmern die Gelegenheit, die Fachgespräche des Tages in maritimer Atmosphäre fortzusetzen.
Fotogalerie
Agenda
Aramea Asset Management AG
Mönckebergstraße 31, 20095 Hamburg
Ab 13.30 Uhr
Registrierung & Mittags-Networking
Aramea Asset Management AG
Mönckebergstraße 31
20095 Hamburg
14.15 Uhr
Begrüßung
Dr. Heinrich Wohlfart und Paul Weßling
14.25 Uhr
Konjunktureller Marktausblick
Felix Herrmann, CFA | Chefvolkswirt & Senior Portfoliomanager
Aramea Asset Management AG
14.50 Uhr
Der Aramea Kaizen
Sven Pfeil | Vorstand & Senior Portfoliomanager
Aramea Asset Management AG
15.15 Uhr
Kaffeepause & Networking
15.45 Uhr
Gold neu gedacht - Planbare Erträge aus der Volatilitätsprämie
Dr. Ralf Seiz | CEO & Lehrbeauftragter Universität St. Gallen (HSG)
Julian Wössner | Head of Business Development Germany
Finreon AG
16.10 Uhr
Kapitaleffizienz neu gedacht: Schichten statt Mischen
Henning von Issendorff | Geschäftsführender Partner und CEO
Lutz Klaus, CFA | Geschäftsführender Partner und CIO
Tungsten Capital Management GmbH
16.35 Uhr
Fremdkapital im Sicherungsvermögen - Tabu oder ungenutzter Spielraum
Joachim Silberbach | Geschäftsführer
F1 Finanz GmbH
16.55 Uhr
Kaffeepause & Networking
17.10 Uhr
Die neuen Technologieführer – wie KI Branchengrenzen auflöst
Luca Maresca | Director Institutional Clients
BIT Capital GmbH
17.35 Uhr
Investieren mit Sinn und Verstand - Beitrag von Microfinance zur Portfoliodiversifikation
Steffen Klawitter | Impact Investing Specialist
Yann Gröger | Regional Director Africa and Latam & Deputy Chief Credit Officer
BlueOrchard Finance Ltd.
18.00 Uhr
Abendessen
19.35 Uhr
Transfer
15 Minuten Fußweg zur Ablegesstelle des Schiffs
20.00 Uhr
Barkassenfahrt
22.00 Uhr
Clermont Weinbar
Bustransfer zur Clermont Weinbar, Mittelweg 27, 20148 Hamburg
Vortragsthemen unserer Partnergesellschaften




















































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